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Ratgeber Typ-1-Diabetes

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Diabetes Typ1
Was ist Typ-1-Diabetes?

Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper das Hormon Insulin nicht mehr produzieren kann. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht und die Betroffenen leiden u. a. an starkem Harndrang und Durst sowie Müdigkeit. Betroffene von Typ-1-Diabetes müssen den Insulinmangel durch eine täglich zugeführte, individuell abgestimmte Insulindosis ausgleichen. Dabei unterscheidet man lang und kurz wirkendes Insulin. Das lang wirkende Insulin deckt den Grundbedarf des Körpers, während das kurz wirkende Insulin auf die jeweils geplante Mahlzeit abgestimmt werden muss. Bei einer falsch eingestellten Insulindosis können Über- oder Unterzuckerungen die Folge sein. ­

Therapie Diabetes Typ1

Typ-1-Diabetiker sind auf die tägliche Zufuhr von Insulin angewiesen, da der Körper nicht mehr in der Lage ist, dieses Hormon zu produzieren. Bei der intensivierten konventionellen Insulintherapie wird ein Basisinsulin, das den Grundbedarf deckt und ein Bolusinsulin, welches auf die Mahlzeiten abgestimmt ist, injiziert. Eine weitere Variante ist die Insulinpumpentherapie, bei der die Insulinpumpe zu festgelegten Zeiten Insulin abgibt. Die Dosis kann per Knopfdruck erhöht und somit an Faktoren wie Ernährung oder Bewegung angepasst werden. Damit Diabetiker den richtigen Umgang mit ihrer Erkrankung lernen und mehr über die Therapieoptionen erfahren, bieten sich Diabetiker-Schulungen an.

Bei Typ-1-Diabetes werden die insulinproduzierenden Zellen – auch Beta-Zellen genannt – die sich in der Bauchspeicheldrüse befinden, aus bisher nicht geklärten Gründen zerstört. Neben der Möglichkeit einer erblichen Veranlagung können auch infektiöse Erkrankungen oder die Ernährung Gründe für die Entstehung von Typ-1-Diabetes sein. Bei einer Vielzahl der Fälle tritt die Erkrankung bereits in jungen Jahren auf, wird aber aufgrund der zu Beginn noch sehr unauffälligen Symptome häufig erst später entdeckt. Es gibt auch Menschen, die im hohen Alter an Typ-1-Diabetes erkranken,  die Wahrscheinlichkeit, die Diagnose vor dem 40. Lebensjahr zu erhalten, ist jedoch wesentlich größer.

Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper das Hormon Insulin nicht mehr produzieren kann. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht und die Betroffenen leiden u. a. an starkem Harndrang und Durst sowie Müdigkeit. Betroffene von Typ-1-Diabetes müssen den Insulinmangel durch eine täglich zugeführte, individuell abgestimmte Insulindosis ausgleichen. Dabei unterscheidet man lang und kurz wirkendes Insulin. Das lang wirkende Insulin deckt den Grundbedarf des Körpers, während das kurz wirkende Insulin auf die jeweils geplante Mahlzeit abgestimmt werden muss. Bei einer falsch eingestellten Insulindosis können Über- oder Unterzuckerungen die Folge sein. ­

Was ist Typ-1-Diabetes?

Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die durch eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels charakterisiert ist. Abhängig von der Ursache für den erhöhten Glukosegehalt im Blut werden verschiedene Formen unterschieden, z. B. Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes oder Schwangerschaftsdiabetes.

Absoluter Mangel an Insulin bei Typ-1-Diabetes

Beim Typ-1-Diabetes liegt ein absoluter Mangel an dem Hormon vor, das den Blutzuckerspiegel reguliert: Insulin. Dieses Hormon wird von den sog. Beta-Zellen produziert. Sie befinden sich in den Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Insulin veranlasst die Körperzellen, im Blut vorhandene Glukose aufzunehmen, was eine Senkung des Blutzuckerspiegels zur Folge hat. Die aufgenommene Glukose wandeln Körperzellen in Energie um. Fehlt Insulin, absorbieren die Zellen keinen Zucker und der Blutzuckerspiegel bleibt nach der Nahrungsaufnahme hoch.

Rund sechs Millionen Diabetiker gibt es in Deutschland

Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) ergaben, dass in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an einem diagnostizierten Diabetes mellitus leiden. Dabei ist die Zahl der Betroffenen von Typ-1-Diabetes am geringsten: Nur rund 5 % der Diabetiker – so schätzt das RKI – leiden an Typ-1-Diabetes. Bei den meisten Betroffenen manifestiert sich die Erkrankung bereits im Kindes- bzw. frühen Erwachsenenalter. Es gibt jedoch auch Patienten, bei denen der Typ-1-Diabetes erst später zutage tritt.

Symptome bei Typ-1-Diabetes

Ist der Insulinmangel gravierend, zeigen sich bei den Betroffenen von Typ-1-Diabetes entsprechende Symptome. Dazu gehören u. a. häufiger Harndrang, ständiger Durst, Gewichtsverlust oder Müdigkeit. Diese Symptome des Typ-1-Diabetes sollten von den Betroffenen ernst genommen und behandelt werden, da es sonst zu gefährlichen Folgeerkrankungen kommen kann.

Ausgleich des Insulinmangels bei Typ-1-Diabetes

Im Gegensatz zu Diabetes Typ 2 wird beim Typ-1-Diabetes kein Insulin mehr vom Körper gebildet. Die Insulinzufuhr muss auf einem anderen Weg erfolgen. Betroffene von Typ-1-Diabetes sind deshalb auf das tägliche Spritzen von Insulin angewiesen. Die Insulindosis wird individuell auf die Lebensumstände der Betroffenen abgestimmt. Man unterscheidet lang wirkendes Insulin, das den Grundbedarf des Körpers unabhängig von den Mahlzeiten deckt und kurz wirkendes Insulin, das vor den Mahlzeiten eingenommen wird. Das kurzwirkende Insulin wird auf den Kohlenhydratgehalt der Mahlzeiten abgestimmt. Die Folgen einer falschen Insulindosis bei Typ-1-Diabetes können Über- oder Unterzuckerungen sein. Von einer Unterzuckerung, auch Hypoglykämie genannt, spricht man, wenn zu viel Insulin zugeführt wurde. Bei einer Unterzuckerung sollten dem Körper möglichst zügig schnell wirkende Kohlenhydrate, z. B. in Form von Traubenzucker, zugeführt werden. Der umgekehrte Fall ist die auch als Hyperglykämie bezeichnete Überzuckerung. Hierbei sollten Betroffene den Arzt informieren und innerhalb der nächsten Stunde möglichst viel Flüssigkeit zu sich nehmen.

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