Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Typ-1-Diabetes

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Diabetes Typ1
Wissenswertes zu Typ-1-Diabetes

Im Glossar erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Begriffe zum Thema Diabetes. Sie erfahren mehr über Folgen von Typ-1-Diabetes wie Über- oder Unterzuckerungen oder eine schwerwiegende Ketoazidose. Auch die verschiedenen Arten des Insulins und relevante Begriffe rund um die Entstehung von Typ-1-Diabetes werden erläutert.

Wissenswertes zu Typ-1-Diabetes

Glossar

Analoginsulin
Insulin, dessen chemischer Aufbau so modifiziert wurde, dass es eine längere oder kürzere Wirkungsdauer als Normalinsulin besitzt

Antigen
Substanz (Eiweiß), die das Immunsystem als körperfremd erkennt und daraufhin spezifische Antikörper bildet, die mit dem Antigen reagieren und dadurch dessen Zerstörung veranlassen

Antikörper
vom Immunsystem als Antwort auf ein Antigen gebildetes Eiweiß

Beta-Zellen
Zelltyp in den Langerhansschen Zellen der Bauchspeicheldrüse, der Insulin produziert

Insulin
Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird; reguliert den Glukosegehalt im Blut dadurch, das es die Aufnahme von Glukose in die Körperzelle ermöglicht

Glukose
Einfachzucker; Energielieferant für Körperzellen

Hypoglykämie
Unterschreitung des Normwertes für den Blutzuckerspiegel

Hyperglykämie
Überschreitung des Normwertes für den Blutzuckerspiegel

Ketoazidose
auch: diabetisches Koma; Stoffwechselentgleisung aufgrund einer starken Unterversorgung des Körpers mit Energie, die schwerwiegende Folgen haben kann

Pankreas
Bauchspeicheldrüse

Normalinsulin
Insulin, dessen chemischer Aufbau nicht verändert wurde; heute meist Humaninsulin bzw. künstlich hergestelltes Insulin

04. Juni 2019
Eltern haben während der Schulzeit i. d. R. nicht mehr so stark die Möglichkeit, ihr Kind bei der Diabetestherapie zu unterstützen.
  
28. Mai 2019
Menschen mit Typ-2-Diabetes, die gleichzeitig übrgewichtig sind, haben ein erhöhtes Risiko für Fettstoffwechselstörungen.
  
23. Mai 2019
Menschen mit Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, u. a. weil bei ihnen häufig ein Vitamin-D-Mangel vorliegt.
  
30. April 2019
Zur Therapie von Typ-2-Diabetes können verschiedene Medikamente wie z. B. Sulfonylharnstoffe oder DPP-4-Hemmer zum Einsatz kommen.
  

Bei Typ-1-Diabetes werden die insulinproduzierenden Zellen – auch Beta-Zellen genannt – die sich in der Bauchspeicheldrüse befinden, aus bisher nicht geklärten Gründen zerstört. Neben der Möglichkeit einer erblichen Veranlagung können auch infektiöse Erkrankungen oder die Ernährung Gründe für die Entstehung von Typ-1-Diabetes sein. Bei einer Vielzahl der Fälle tritt die Erkrankung bereits in jungen Jahren auf, wird aber aufgrund der zu Beginn noch sehr unauffälligen Symptome häufig erst später entdeckt. Es gibt auch Menschen, die im hohen Alter an Typ-1-Diabetes erkranken,  die Wahrscheinlichkeit, die Diagnose vor dem 40. Lebensjahr zu erhalten, ist jedoch wesentlich größer.

Im Glossar erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Begriffe zum Thema Diabetes. Sie erfahren mehr über Folgen von Typ-1-Diabetes wie Über- oder Unterzuckerungen oder eine schwerwiegende Ketoazidose. Auch die verschiedenen Arten des Insulins und relevante Begriffe rund um die Entstehung von Typ-1-Diabetes werden erläutert.

Bei Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper das Hormon Insulin nicht mehr produzieren kann. Dadurch ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht und die Betroffenen leiden u. a. an starkem Harndrang und Durst sowie Müdigkeit. Betroffene von Typ-1-Diabetes müssen den Insulinmangel durch eine täglich zugeführte, individuell abgestimmte Insulindosis ausgleichen. Dabei unterscheidet man lang und kurz wirkendes Insulin. Das lang wirkende Insulin deckt den Grundbedarf des Körpers, während das kurz wirkende Insulin auf die jeweils geplante Mahlzeit abgestimmt werden muss. Bei einer falsch eingestellten Insulindosis können Über- oder Unterzuckerungen die Folge sein. ­